EhrlichesRückblicke@Woche

Rückblick@Woche 26

Samstag:

Frau P. besucht das Wohnzimmerkonzert eines gewissen Alex Amsterdam. Ich gebe zu, ich musste auch erstmal googlen. Das erwähnte Wohnzimmer gehört im Übrigen dem guten „alten“ Thorsten Ising. Liebe Grüße an dieser Stelle!
Ob die spontane Heimkehr von Frau P. aufgrund eines heftigen Migräneanfalls in direktem Zusammenhang mit der Qualität der Musik stand bleibt ungewiss.

 

Sonntag:

Ein ziemlich regnerischer Tag. Und auch sonst nix besonderes. Frau P. braucht noch Ruhe und ich genieße selbige sehr.

 

Montag & Dienstag & Mittwoch:

Beruflich gesehen ein toller Wochenstart, gerade mit Blick in die Zukunft.
Frau P. bringt mich zum Schmunzeln, indem sie den guten alten Pythagoras (a2+b2=c2) kurzer Hand im Rahmen einer Klassenbuchnotiz in eine griechische Speise verwandelt: „Pita Gyros“. Evtl. hilft ja wirklich ein Duden unter dem Kopfkissen. Ich werde das mal anvisieren. Hoffe nur, das reicht. Den gesamten Brockhaus bemerkt sie bestimmt aufgrund ihrer Nackenschmerzen.
Diese Woche scheint relativ unspektakulär. Aber so ein wenig ruhige Routine tut auch mal gut. Außer der Tatsache, das es ab sofort täglich in unserem Garten aussieht als hätte es geschneit. Die Arbeiten am Nachbarhaus sind anscheinend in die Styropor-Phase getreten. Gleichzeitig verstopf auch unser Wasserablauf vom Vorgartendach. Also rasch ne Leiter bei Amazon bestellt und warten…

 

Donnerstag:

Da ich seit einiger Zeit meinen Führerschein nicht mehr finden kann, beantrage ich beim Einwohnermeldeamt einen neuen. Das entsprechende Formular stellt mir die Frage: „Wo genau haben Sie Ihren Führerschein verloren?“ Im Ernst??? Wenn ich das verdammt nochmal wüsste, würde ich hingehen und ihn holen!
Die junge Dame beim Amt war sich nicht ganz sicher bezüglich der Führerscheinnummer und -klassen. Um sicher zu gehen warf sie daher einen Blick auf ihren eigenen Führerschein, fand recht schnell die entsprechenden Daten und tippte diese in den Computer. Gerade noch rechtzeitig kurz vor dem Versenden des Onlineformulars bemerkte sie, dass sie drauf und dran war mir eine Kopie ihrer eigenen Fahrerlaubnis auszustellen. Das wäre in der Tat sehr schade gewesen, denn im Gegensatz zu dem kleinen Mäuschen darf ich Lkw mit Anhänger sowie Motorrad fahren ;-] Am Abend gibts passend zur Diät frischen Fisch direkt aus der Nordsee.

 

Freitag:

Mal wieder ein mittelgroßer Schock bzgl. der Brand-Baustelle. Bei der Heimkehr stellt Frau P. fest, dass es durchs (nur noch teilweise vorhandene) Dach hinein geregnet hat. So langsam platzt auch mir der Kragen. Die notwendigen Telefonate führt die Dame des Hauses alle innerhalb von 60 Minuten. Da können die beteiligten Handwerksfirmen, Gutachter und Versicherungen echt dankbar sein und sich glücklich schätzen. Hätte ich den Hörer in die Hand bekommen . . .
Die Leiter kommt per Post und innerhalb weniger ekliger Fummelversuche in trübem Wasser sind alle Brand- und Bauarbeitenüberreste erstmal aus dem Ablauf des Daches entfernt. Das aufgestaute Wasser entlädt sich in einem Megaschwall in den Garten und  verteilt sämtlichen Unrat auf der Terrasse. Die Rechnung für den Gärtner geht dann wohl direkt an die Versicherung.

Frau P. besucht irgendein wildes Hippie-Biker-Rocker-Leder-Treffen am Edersee. Tolle Idee, sie hat Spaß und ich das Haus für mich alleine.
Da die Anwesenheit ihrer Kollegin und deren Ehemann – Bassist der Band (Bassistenwitze spare ich mir an dieser Stelle) – am Edersee unabdingbar ist, darf ich wieder Hundesitter für den guten Jack spielen. Echt toll, wenn selbiger sich nicht so wahnsinnig daran gewöhnt hätte, ausschließlich mitten in meinem Gesicht schlafen zu können/wollen. Aber auch das war dann irgendwann einigermaßen erträglich. Jetzt weiß ich zumindest, dass Hundemundgerüche im Prinzip nicht wirklich schlimmer sind als Hundepupse.

 

 

Und da wir gerade von Hundepupsen sprechen: Dieser Freitag brachte uns die historische und absolut unentbehrliche „Ehe für alle“ in der BuntenRepublik Deutschland. Wir haben ja sonst keine Sorgen. Aber über diese verfassungswidrige, polit-populistische Entscheidung, hin zur weiteren Abwendung von christlichen und kulturellen Werten in der Gesellschaft, rege ich mich in einem gesonderten Beitrag nochmal ausführlich auf. Falls ich die Zeit hierfür dann noch finde und meine zwölf Ehefrauen mich nicht zu sehr in Anspruch nehmen. Denn ggf. ist ja bis dahin auch die Vielehe schon unter Umgehung des Grundgesetzes durch den Gesetzgeber abgesegnet worden.

Habt ein regenfreies Wochenende!

 

 


 

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