Rückblicke@WocheSchönes

Rückblick@Woche 31

Samstag:
Es geht in den Norden.
Zwei Wochen Urlaub, Natur und Ruhe pur. Naja, fast zumindest. Frau P. kommt mit.
Und da ich die Abgeschiedenheit genieße und hier richtig gut abschalten kann, gibt´s diese sowie nächste Woche im Rückblick mehr Fotos zu sehen als Worte zu lesen.

 

 

Diesmal habe ich mein Navi im Auto von Frau P. verbaut und ihres ins Handschuhfach verbannt.
Eine kluge Entscheidung, wie sich herausstellte, denn wir wurden sicher um jeden Stau herum gelotst.
Entspannte Fahrt, angenehme Temperaturen und gutes Wetter bei der Ankunft.

 

 

Absolute Ruhe! Stille . . .
Bis Frau P. irgendwas von ganz dringend notwendigen Outfit-Post-Fotos faselt.
Ich gebe bereitwillig nach 🙁

 

 

Endlich mal eine passende Gelegenheit, das neue Tattoo zu präsentieren . . .

 

 

Auch kulinarisch immer eine Reise wert.
Meine Diät wird mich allerdings für diesen Aufenthalt in einem wahnsinnig gemütlichen Hinterhof-Cafe hassen.
Aber damit kann ich leben.
Ich kümmere mich um sie sobald wir wieder in der Heimat sind.

 

 

So viele Wege.
So viele tolle Orte zu sehen.
So viele Plätze zu erkunden.
Aber selbstverständlich hat Frau P. auch gleich zu jeder Straße einen, im Voraus ergoogelten, Shop parat.
Langeweile kommt also auch heute nicht auf.

 

 

Kunst und Kultur (Dom, Kloster etc.) dürfen natürlich auch nicht fehlen im Urlaub.
Alleine schon um das Gewissen zu beruhigen, meinen Lesern einen gewissen Grad an Bildung sowie Interesse an fremden Kulturen vorzugaukeln und vor Allem um einmal aus den unendlich vielen skandinavischen Einrichtungs-Shops heraus zu kommen, die Frau P. in jeder Stadt immer treffsicher findet.
Hier tobt sie sich jedes Mal aus wie ein kleiner Hund auf einer bunten Wiese und berichtet mir was sie wo auf welcher Messe bereits erblickt und auf ihre Wunschliste gesetzt hat.
Ich zeige mich hierbei stets von meiner verständnis- und liebevollen Seite, nicke, kommentiere höflich aber knapp mit „ah“, „oh“ oder alternativ auch mal mit einem mutigen „Dann kauf es doch endlich!“.
Hauptsache schnell wieder die frische nordische Luft VOR dem Laden einatmen können . . .

 

 

Ganz erschöpft von ihren zahlreichen Einkäufen muss sich Frau P. dann niederlassen um Kraft für die nächste Runde mit meiner Kreditkarte zu tanken.
Ich gönne es ihr.
Und ich gönne mir vor Allem, meine Frau glücklich zu sehen!

 

 

Die Natur ist ganz einfach umwerfend hier oben.
Rein, klar und unverfälscht natürlich.
Die Blicke schweifen lassen und dabei stets Schönes entdecken.
So kann man die von Arbeit geschundene Seele jederzeit baumeln lassen.

 

 

Nach unzähligen Stunden Shopping und einem Kofferraum voller neuem „Interior“ – wie man wohl neumodisch zu Wohnungsplunder sagt – überlege ich tatsächlich, mein Kreditlimit bei Amex verdoppeln zu lassen, einen Zweitjob zu suchen, ein größeres Kraftfahrzeug mit Megakofferraum zu kaufen oder aber dem ganzen Kaufwahn ganz simpel durch Suizid im Wasser zu entfliehen.
Ich bin jedoch zu feige dafür.
Außerdem liebe ich meine Chucks viel zu sehr, um sie mit mir in die Tiefe zu ziehen.

 

 

Ein Milchshake spendet an heißen Tagen Energie, kühlt die kaufgeplagten Gemüter und – korrekt platziert – die vom Kreditkarte-Zücken wunden Finger bzw. auch die blasigen Füße.

 

 

Und da man auch in Skandinavien nicht 24 Stunden am Stück shoppen kann, muss sich Frau P. gelegentlich anderen Dingen widmen.
Vornehmlich der Bloggerei.
Hierbei identifiziert man sie ganz einfach anhand eines roten Haarschopfes hinter einem Notebook.
Die Standardansicht, so kenne und liebe ich sie.
Die Gute ist stets und ständig am Bloggen (wenn sie nicht gerade auf Messen oder am Shoppen ist).
Extrem schwer schienen für sie daher die ersten beiden Tage in Dänemark, als das 4G-Datenvolumen aufgebraucht war und die obligatorische Drosselung aktiviert wurde.
Dies brachte Frau P. nun wirklich auf die Palme (siehe unten).

 

 

 

Aber das Allerbeste der gesamten Woche:
Der gute alte Jack ist heute auf dem Weg nach Dänemark.
Und schon ganz bald sehen wir uns bestimmt hier oben und können kuscheln und toben.
(Wow, das reimt sich ja sogar.)

 

 


 

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